Verehrte Gäste und Freunde!
Unser Österreichisches Pilger-Hospiz in Jerusalem erlebt eine Renaissance.

Im nordöstlichen Bereich unseres Gartenareals errichten wir aktuell ein dreistöckiges Gebäude, das Ihnen ab 2019 als  „Casa Austria“ modernen Komfort und Behaglichkeit inmitten der pulsierenden Altstadt von Jerusalem bieten wird. Zeitgleich definieren wir bereits die mannigfaltigen Details einer umfassenden Generalsanierung des traditionsreichen Altbaus, der erstmals im März 1863 seine Pforten öffnete und im November 1869 auch unseren Gründervater Kaiser Franz Joseph dankbar aufnahm.

Auf den Spuren der Heiligen Schrift nahmen Tausende Pilger und Kulturreisende aus allen Teilen der ehemaligen Monarchie, aus Europa und der ganzen Welt bei uns Quartier. Mit positiven Erzählungen über dieses heimelige Erbe Österreichs im Orient kehrten sie freudig heim.

Darüber freuen wir uns wirklich.
Darum beneiden uns so manche.
Dafür arbeiten wir an einem neuen Kapitel unserer Hausgeschichte.

Wir wollen auch Sie herzlich einladen, an diesem Stück Österreich im Heiligen Land mitzuwirken.

Die Pläne zur Casa Austria reichen bis in unsere Gründungszeit zurück.

Da Jerusalem in seiner wechselvollen Geschichte immer wieder von mittelstarken Erdbeben heimgesucht wurde, wollten die aus Wien entsandten kaiserlichen Bauherren vorausschauend die Fundamente des Hauses auf solidem Felsgestein aufsetzen. Sie konnten nicht ahnen, dass dieses Niveau stolze 14 Meter unter der Erdoberfläche zu liegen kommt. Ihre richtige Überlegung verschlang beinahe das gesamte verfügbare Baubudget. Auf das geplante zweite Stockwerk und die beiden Nebentrakte musste damals verzichtet werden.

Das Hospiz hat bis in unsere Tage seine eigentlich intendierte Größe nie erreicht.
Erst wir vollenden den Bau.

Zehn weitere Doppelzimmer, zwei Wohneinheiten für Hausleitung und Forschungsreisende, ein großer Schutzraum für den Ernstfall, ein Archivraum für die umfangreiche Dokumentensammlung des Hauses, eine funktionelle Werkstatt und moderne Infrastruktur: Die Casa Austria wappnet das Pilger-Hospiz für die Aufgaben des 21. Jahrhunderts und verbessert entscheidend die wirtschaftliche Basis für unsere Aktivitäten.

Sobald wir aus aus dem Hauptgebäude einen Teil unserer Werkstatt auslagern können, beginnt auch hier die Umwidmung der Raumflächen, die unseren Gästen aus Österreich, Europa und der ganzen Welt, gleich welcher Herkunft, zugute kommen.

Wenn wir künftig mehr Gäste willkommen heißen, brauchen wir folglich auch einen neuen und größeren Speisesaal und eine den Vorschriften genügende Küche im Souterrain. Auch die Badezimmer rufen dringend nach einer Neugestaltung. Hinzukommt hier „hinter den Kulissen“ der Austausch aller Wasserleitungen und die Sanierung unseres Daches, von dem jedes Jahr etwa 80.000 Menschen einen atemraubenden Blick auf die Heilige Stadt genießen.

Es ist wahrlich weder Übertreibung noch Luxus, 30 Jahre nach der letzten umfassenden Renovierung (1985-1988) unser Pilgergästehaus nun wieder umfassend modernisieren.

Dabei gilt unverändert, dem von Kardinal Rauscher formulierten Gründungsauftrag treu zu bleiben. Es ist nicht unsere Ambition, aus der einzigartigen Verortung in Jerusalems Altstadt finanziellen Profit zu schlagen, wie es ein herkömmliches Tourismusgewerbe wie selbstverständlich tut. Wir sind kein herkömmliches Hotel. Wir sind eine kirchliche, eine katholische Pilgerherberge, die ihren Gästen die Heiligen Stätten, das Heilige Land, die Heilige Schrift populär und akademisch nahebringen will.

Unser Haus genießt im Heiligen Land und weit darüber hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Das freut uns. Daran müssen wir weiter arbeiten, um in auch Zukunft zufriedene Freunde nah und fern für uns zu begeistern.

Auf dieser Seite unserer Homepage informieren wir Sie über den laufenden Prozess. Wenn Sie über diese Informationen hinaus weitere Fragen haben sollten, schreiben Sie mir bitte an rector@austrianhospice.com.

Sie fragen sich, wie finanzieren wir diese notwendigen Investitionen?

Nun, wenn es die politischen Gegebenheiten in der Region erlauben, erfreuen wir uns einer guten Auslastung. Das ehrt uns und vergrämt die Vielen, die leider keine Unterkunft zu einem bestimmten Zeitraum finden. Wir können einen guten Teil dieser Arbeitsschritte selbst bestreiten. Doch das alleine reicht angesichts der großen Vorhaben nicht.

Die Österreichische Bischofskonferenz unterstützt uns hier ebenso wie auch die öffentliche Hand auf Bundes- und Länderebene. Wir wissen, dass beides nicht selbstverständlich ist; wir sind umso mehr unseren Wohltätern dankbar.

In Österreich sind viele Menschen der katholischen Kirche verbunden; das ist ein wesentlicher Grund, weshalb auch Steuermittel hier zum Einsatz kommen. Deutschland geht einen ähnlichen Weg. Letztlich dient dieser Beitrag der Sicherheit unserer Gäste ebenso wie deren zeitgemäßer und fachgerechter Betreuung. Und natürlich auch dazu, das Erbe Österreichs im Orient für die künftigen Generationen zu bewahren.

Wir haben als Österreicher das Privileg, ein eigenes Refugium inmitten der Altstadt von Jerusalem unser eigen nennen zu dürfen. Für einen gläubigen Menschen ist diese Stadt Jesu und der Bibel der Nabel der Welt, für einen säkular-denkenden Menschen der Ausgangsort einer Anthropologie und Philosophie, die durch Reformation und Aufklärung zur Etablierung der Idee des Humanums in der Welt, der Menschenwürde und der Menschenrechte, einen wesentlichen, wenn nicht den entscheidenden Beitrag geleistet hat.

In unseren Tagen stehen wir insbesondere vor den tiefreichenden Fragen eines gelingenden Miteinanders verschiedener Kulturen und Religionen. Das tägliche Erleben in dieser Region des Nahen Ostens führt uns die Problematik dieser Begegnung anschaulich vor Augen. Sie erreicht aktuell auf verschiedenen Wegen Europa. Wir tun gut daran, die Erfahrungen der Menschen vor Ort nicht zu vergessen, ja alles zu unternehmen, ohne Naivität und Scheuklappen, in die Kultur und Mentalität des Orients einzutauchen.

Wir sind überzeugt, dass in Jerusalem zeitgleich aber auch das Potential des wechselseitigen Kennenlernens und des Respekts füreinander bereit liegt – wenn man mit wachen Augen, einem empfänglichen Herzen und offenen Händen die Begegnung sucht.

Das Österreichische Hospiz in Jerusalem hat sich unter diesen Vorzeichen einer interkulturellen Arbeit verschrieben, die zum einen den Menschen vor Ort und andererseits unseren Freunden zu Hause dienlich sein soll.

Soziales – Arbeitsplätze – Friedensdienst – Akademie

Verehrte Freunde und Gäste,
wir bieten Ihnen hier die Möglichkeit, Ihren Beitrag für die Zukunft des Österreichischen Hospizes zu leisten und für soziale Anliegen zu spenden.

Tragen Sie Ihren Namen in die Heilige Stadt

Ihr Name wird in unser Donatores-Buch eingetragen, das in unserer Hauskapelle verwahrt wird. So sind Sie fortan täglich mit Ihren Anliegen den Heiligen Stätten ganz nahe.

Mit einer persönlichen Dankes-Urkunde bestätigen wir Ihnen den Eingang Ihrer Zuwendung und übermitteln Ihnen herzlich einen besonderen Segensgruß aus der Heiligen Stadt.

Wir haben eine Reihe von Anerkennungen vorbereitet, mit denen wir Ihnen gerne unsere Dankbarkeit ausdrücken wollen: Einem Poster, das den ersten Entwurf für das Österreichische Hospiz von Anton Endlicher zeigt. Einer Sonder-Briefmarke, die Sie Ihren Freunden zukommen lassen können. Unserem Hospiz-Buch und, für unsere großzügigeren Spender, die Hinzufügung Ihres Namens auf unserer Donatores-Ehrenwand bei der Hauskapelle.

Ihre Spende:  Unser Dank:

€  500  Sonder-Briefmarke “Österreichisches Hospiz”

€ 1.000  …+ Poster Ursprungsplan

€ 5.000   …+ Buch “Im Orient zuhause”

€ 10.000 …+ Ihr Name auf unserer Donatores-Ehrenwand

€ 50.000 …+ 10 Tage für 4 Personen Hausrecht im Hospiz

Bauspenden  Sozialspenden

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Mithilfe!

Markus St. Bugnyár

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