Facebook Österreichisches Hospiz zur Heiligen Familie,Facebook Austrian Hospice of the Holy Family Twitter Österreichisches Hospiz zur Heiligen Familie,Twitter Austrian Hospice of the Holy Family

Treffpunkt für Kunst und Kultur

Das Österreichische Hospiz zur Heiligen Familie untersteht dem Erzbischof von Wien und gehört einer kirchlichen Stiftung. Das Haus wurde am Silvestertag 1856 als Pilgerherberge gegründet und ist somit das älteste seiner Art im Heiligen Land. Seit den Tagen der Eröffnung 1863 verstehen wir uns als Kulturträger Österreichs im Orient.

Zeitgenössischer bildender Kunst und Musik wird im Rahmen von Ausstellungen und Konzerten Platz eingeräumt. Das Österreichische Hospiz versteht sich auch im Bereich der Kunst als Stätte der Begegnung unterschiedlicher Kulturen.

„Phantastischer Klassizismus" erwartet Sie im Salon im 1. Stock des Hauses. Die österreichischen Meister F. Eichele und J. Kaltenbach schufen das prunkvolle Dekor der Seitenwände. Die Decke zieren vier biblische Szenen eines unbekannten Wanderkünstlers. Österreichische Kunst und Kultur werden hier in Form von Konzerten, Ausstellungen und Vorträgen dem interessierten Gast und Einheimischen näher gebracht.

Moderne Kunst präsentiert sich im 2. Stock des Hauses. Professor Herwig Zens von der Wiener Akademie der Bildenden Künste gestaltete hier den Kreuzweg Jesu in 14 Bildern. Professor Zens schuf diesen Zyklus in den Jahren 1992 und 1993 und fand besondere Inspiration durch die Nähe zum tatsächlichen Ort des Geschehens. Die Werke stehen dem Österreichischen Hospiz als Dauerleihgabe des Künstlers zur Verfügung.

Der Dialog zwischen den Kulturen und Religionen, das vertiefte Kennenlernen des Anderen wird in unserer Zeit zunehmend wichtiger. In diesem Sinne bitten wir auch zunehmend israelische, jüdische als auch palästinensische, muslimische und christliche Künstler dazu ein, sich im Österreichischen Hospiz zu präsentieren. Wir wollen als ein Ort der Begegnung gelten können. Unsere Lage ist unser Auftrag: An der Via Dolorosa auf dem Weg zur Grabeskirche, zur Westmauer des jüdischen Tempelberges, zum muslimischen Haram ash-Sharif mit seinem Felsendom und der Al Aqsa-Moschee soll der Dialog der Kulturen gepflegt und gefördert werden.