Die Hauskapelle ist spiritueller Mittelpunkt des Österreichischen Hospizes. Viele namhafte Künstler haben an ihrer Ausgestaltung mitgewirkt.
Der Hauptaltar wurde nach einem Entwurf des Architekten H. v. Ferstel in Wien aus rotem Marmor angefertigt. Das Altarbild stammt vom Schubertfreund Leopold Kupelwieser aus Wien und zeigt die Patrone des Hospizes, die Heilige Familie. Der Mosaikschmuck der Apsis wurde 1908 mit einer steirischen Karawane nach Jerusalem gebracht. Er ist rund 24 Quadratmeter groß und besteht aus zwei Teilen. Der eine Teil füllt den oberen Abschnitt der Apsis, der andere den Bogen über und zu beiden Seiten der Apsis. In der Mitte des Bogens sieht man das fünffache Jerusalemkreuz.
Die beiden Seitenaltäre aus Salzburger Marmor wurden im Jahr 1909 errichtet. Der rechte zeigt das Thema der 4. Kreuzwegstation „Jesus begegnet seiner Mutter“ und wurde dem Hospiz von den Brüdern und Schwestern des Deutschen Ordens gewidmet. Der linke Altar zeigt „Unsere liebe Frau vom deutschen Haus in Jerusalem“ wurde vom Hoch- und Deutschmeister Erzherzog Eugen gestiftet.